Eiweiß Shakes Pulver in Bonn

Eiweiß gehört neben Kohlenhydraten und Fetten zu den Grundnährstoffen. Eiweiß oder auch Proteine genannt sind aus Aminosäuren aufgebaut. Insgesamt bilden die Struktur von Proteinen 20 verschiedene Aminosäuren. Eiweiß ist für den menschlichen Organismus essentiell, d. h. der menschliche Körper braucht Eiweiß zum überleben.
Es gibt viele verschiedene Quellen für Proteine.

Die wohl bekanntesten sind Fisch, Fleisch oder Milchprodukte, aber auch viele Pflanzen, wie zum Beispiel Weizen oder Soja enthalten Proteine. Hierbei ist aber wichtig zu wissen, dass nicht jedes Eiweiß vom Körper gleich gut verwertet/aufgenommen wird. Hierbei spricht man von der biologischen Wertigkeit. Denn die biologische Wertigkeit gibt an wie viel des aufgenommenen Proteins in Körpereigenes Protein umgewandelt werden kann. Hier nimmt man immer als Vergleichswert ein Vollei, welches eine festgelegte biologische Wertigkeit von 100 hat. Im Umkehrschluss heißt dass, je höher die biologische Wertigkeit ist umso weniger des Proteines muss ich zu mir nehmen, um meinen Eiweißbedarf zu decken. Aber dazu kommen wir später noch einmal, wenn wir auf die verschiedene Eiweiße eingehen.

Für Sportler aber auch für den allgemeinen Bürger ist ein Aspekt von Proteinen sehr entscheidend und zwar „Proteine tragen zu einer Zunahme und erhalt an Muskelmasse bei“ (Health Clain Verordnung (EU) Nr. 432/2012). Egal ob Ausdauersportler, Kraftsportler, Bodybuilder oder Fußballer jeder Sportler ist auf seine Muskeln angewiesen. Aber auch im Alltag ist man auf seine Muskulatur angewiesen. Aus diesem Grund gehören Proteine mit zu den wichtigsten Nährstoffen.

Langsames oder schnelles Eiweiß

Hierbei gibt es aber große Unterschiede. Fast jeder hat schon einmal etwas von langsamen oder schnellen Eiweißen gehört. Aber was bedeutet dies? Proteine werden unterschiedlich schnell verdaut. Das heißt sie bleiben unterschiedlich lange im Magen bis Sie von da über den Darm (wo Sie in die Aminosäuren aufgespalten werden) ins Blut gelangen. Aus diesem Grund spricht man von schnellen und langsamen Proteinen. Es gibt Proteine die bin in 30 Minuten im Blut angelangt sind und andere brauchen bis zu 7 Stunden.

Dies kann man sich als Sportler zum nutzen machen. Beispielsweise braucht man nach dem Sport schnell Nährstoffe also greift man hier eher auf die schnellen Proteine oder sogar auf die schon frei Verfügbaren Aminosäuren zurück. Hingegen wenn man längere Zeit nicht essen kann (z. B. beim Schlaf) oder man länger gesättigt bleiben will, nimmt man eher langsame Proteine zu sich.

Wie bereits erwähnt gibt es pflanzliche und tierische Proteine. Tierische haben meist eine höhere biologische Wertigkeit als pflanzliche Proteine. Im Folgenden zeigen wir euch welche Proteine es überhaupt gibt und welche Vor- bzw. Nachteile sie haben. Fangen wir mit den tierischen Proteinen an:

Wheyprotein (Molkeneiweiß): Molke ist ein Nebenprodukt der Milch. Molkenprotein hat eine biologische Wertigkeit von 104. Die Aufnahmezeit ist sehr schnell. Hierbei gibt es verschiedene Gewinnungsarten/Herstellungsarten. Die drei gängigsten sind Konzentrat (WPC), Isolat (WPI) und Hydrolysat.

Casein (Milchprotein): Casein kommt ca. zu 80% in Milch vor. Casein hat eine biologische Wertigkeit von 77. Die Aufnahmezeit kann bis zu 8 Stunden betragen, somit ist Casein das langsamste Protein. Unterschieden werden Casein in Micellare Caseine und Calciumcaseinat.

Eggprotein (Eiprotein): Wie der Name schon sagt wird Eiprotein aus Eiern gewonnen. Die biologische Wertigkeit liegt bei 100. Die Aufnahmezeit liegt bei 2-3 Stunden. Eiprotein ist laktosefrei.

Pflanzliche Proteine

Sojaprotein: wird aus der Sojabohne gewonnen. Die biologische Wertigkeit liegt bei 86. Die Aufnahmezeit beträgt ca. 2-3 Stunden. Sojaprotein hat oftmals einen leicht bitteren Nachgeschmack.

Weizenprotein: wie der Name stammt das Protein vom Weizen. Die biologische Wertigkeit von Weizeneiweiß liegt bei 59. Jedoch steigt diese bei der Kombination mit Milch.